Der Fiat Qubo L ist ein Hochdach-Kombi auf bekannter Basis.
Fiat erweitert seine Modellpalette um ein Familienauto. Zur Abrundung des Portfolios nach oben nutzt die Marke den Griff ins Konzern-Regal. Der Qubo L ist ein Hochdach-Kombi auf bekannter Basis, den es als Verbrenner und mit Elektroantrieb geben wird.
Der Modellname Qubo wurde ab 2008 für die PKW-Variante des Kleintransporters Fiorino genutzt. Aktuell ist der Fiat Doblò das Einstiegsmodell der Transporter-Sparte Fiat Professional. Bei uns in Deutschland ist der nur als Kastenwagen zu haben, nicht mehr als Kombi mit Rücksitzen und verglastem Aufbau. In anderen Märkten, darunter die Fiat-Heimat Italien, gibt es den Doblò Kombi als Benziner mit 110 PS, als 100 oder 130 PS starken Diesel (in der stärkeren Stufe optional mit Automatikgetriebe) sowie als Elektro-Modell mit 100 kW (136 PS).
Benziner, Diesel, Elektro
Der Fiat Qubo L, der aktuell auf der Brüssel Motor Show seine Premiere feiert, ist eine für private Kunden konzipierte Variante des Doblò. Er ist ein Schwestermodell zu Citroën Berlingo, Opel Combo und Peugeot Rifter. Kooperationspartner Toyota bietet den weitestgehend baugleichen Proace City Verso an. Der Fiat Qubo L wird als Benziner mit 110 PS und als Diesel mit 100 oder mit 130 PS Motorleistung angeboten. Der stärkere Selbstzünder wird ab Werk an ein Achtstufen-Automatikgetriebe gekoppelt. Das Verbrenner-Angebot macht den Van übrigens um einzigen Diesel-Modell im aktuellen Fiat-Programm. Zusätzlich gibt es auch diesen Stellantis-Van mit Elektroantrieb, dessen Motor eine Leistung von 100 kW (136 PS) bereitstellt.
Zwei Radstands-Varianten werden angeboten, die Länge der Karosserie liegt bei 4,40 bzw. 4,75 Metern. Schiebetüren erleichtern den Zustieg in den Fond. Optional wird es für den Fronttriebler das, aus den Konzern-Schwestermodellen bekannte, Extended-Grip-Paket zur Steuerung von Drehmoment und Leistungsabgabe auf unterschiedlichen Untergründen geben. Das soll helfen, den Qubo L auch als Fahrzeug für Menschen mit Outdoor-Hobbies zu positionieren. Drei Ausstattungslinien mit den Namen Pop, Icon und La Prima stehen zur Wahl. Preise für den Fiat Qubo L sind noch nicht bekannt, dürften aber in Kürze bekanntgegeben werden. Wir rechnen mit einem Einstieg bei rund 24.500 Euro.
Fazit
Die angekündigten neuen Panda-Geschwister als Fastback und SUV kommen erst später im Jahr bzw. 2027. Jetzt wird das Modellprogramm der Marke Fiat mit einem Hochdach-Kombi für Privatkunden nach oben erweitert. Der Qubo L ist die Pkw-Version des Nutzfahrzeugs Doblò und ein Schwestermodell der Angebote von Citroën (Berlingo) Opel (Combo), Peugeot (Rifter) sowie Toyota (Proace City Verso). Der Fiat kommt als Fünf- und Siebensitzer in zwei Radstands-Varianten, zur Wahl stehen ein Benziner und zwei Dieselmotoren. Auch ein Elektro-Van ist Teil des Angebots.