Früher Auftritt für den Fiat Grizzly: Der Kompakte kommt als SUV und als Fastback.
Anfang 2024 hat Fiat einen Ausblick auf den künftigen Modellfahrplan gegeben und die größeren Brüder des Grande Panda mit den Studien Fastback und SUV vorgestellt. Im Rahmen einer Präsentation vor Investoren zur neuen Stellantis-Strategie bis 2030 wurden beide Modelle jetzt im Serientrimm gezeigt.
Benziner, Hybrid, Elektro
Fiat Grizzly (Graubär) heißt das Duo. Das Steilheckmodell entspricht, das ist schon auf den ersten Blick klar, dem Citroën C3 Aircross bzw. dem Opel Frontera. Die Gleichteile-Strategie von Stellantis wird im Fall dieser Baureihe, die auf der „Smart Car Plattform“ basiert, also auf eine dritte Marke ausgeweitet. Mit eckigeren Radläufen und einer anders gestalteten C-Säule ohne Knick trägt der Fiat Grizzly leicht geänderte Außenbleche an der Karosserie, dazu kommen neue Stoßfänger und ein Gesicht mit LED-Lichtelementen im Pixel-Design um den hinter der transparenten Abdeckung integrierten Markenschriftzug. Das Fastback-Modell kommt trägt bei gleicher Länge von rund 4,40 Metern ein schräges Heck. Das Design erinnert stark an ein Auto aus China. Der Geely Maple Caocao 60 mit Elektroantrieb wird dort seit 2024 vornehmlich an Taxiunternehmen und Shuttle-Dienstleister verkauft.
Den Fiat Grizzly wird es mit den von Citroën und Opel bekannten Antrieben geben, die auch dem Portfolio des Grande Panda entsprechen. Wir erwarten den 1,2 Liter großen Dreizylinder-Benziner mit 100 PS in der Basisversion, zudem den (Mild-)Hybrid mit Elektro-Unterstützung und einer Systemleistung von 107 kW / 145 PS. Diese Version fährt mit einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe vor. Der Antrieb im elektrischen Fiat Grizzly wird eine Leistung von 83 kW (113 PS) aufweisen, zur Wahl werden auch hier zwei Akku-Größen mit 44 oder 54 kWh Speicherkapazität stehen.
Die Preise für den Fiat Grizzly, der in Marokko gebaut werden soll, dürften bei knapp unter 20.000 Euro und damit nur leicht über denen des Grande Panda (als Benziner ab 18.990 Euro) starten. Einen Termin zum Marktstart gibt es noch nicht, wohl im Herbst 2026 dürfte es so weit sein. Das Steilheck-SUV dürfte es optional auch mit sieben Sitzen geben.
Fazit
Graubär im Anmarsch: Der größere Bruder des Fiat Grande Panda bekommt den Namen Grizzly. Das SUV-Modell entspricht in weiten Teilen den bekannten Modellen Citroën C3 Aircross bzw. Opel Frontera. Dazu kommt eine Fastback-Variante mit schrägem Heck, die es so nur bei Fiat geben wird. Der Grizzly wird als Benziner, Mildhybrid und Elektro-Variante starten und dürfte im Herbst 2026 offiziell vorgestellt werden und soll dann, gemeinsam mit den Konzern-Schwestermodellen, dem Dacia Duster das Leben schwermachen.
Im Video: Citroën C3 Aircross