Suzuki bringt Sondermodelle mit dem Namen X-ite. Wir haben den Preisvorteil nachgerechnet.
Drei neue Sondermodelle sollen den Absatz der japanischen Marke Suzuki ankurbeln. Der Kleinwagen Swift, der SUV-Dauerbrenner Vitara und sein etwas größerer Bruder S-Cross stehen ab sofort als Sonderedition X-ite bei den Händlern. Aufregend (excitement, engl. für Aufregung) sollen dabei weniger ein paar zusätzliche Sticker sein, sondern vielmehr ein Preisvorteil im Vergleich zu den Varianten im regulären Lieferprogramm.
Wie viel kann man sparen?
Der Suzuki Swift X-ite auf Basis der Ausstattungslinie Comfort (u.a. Sitzheizung, höhenverstellbarer Fahrersitz, getönte Scheiben im Fond, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen) kostet 21.490 Euro. Damit liegt er 260 Euro unter dem Swift Comfort (21.750 Euro), trägt dabei aber gratis eine Metalliclackierung, die sonst 690 Euro Aufpreis kostet – der jetzt auf 950 Euro angewachsene Preisvorteil ist noch immer überschaubar. Die orange-schwarzen Designdetails in Form von Stickern an der Karosserie und Kontrastnähten im Innenraum zählen wir nicht mit. Für 700 Euro Aufpreis können Kunden zu ihrem Swift X-ite einen zweiten Satz der 16-Zoll-Felgen mit den passenden Reifen als Winterkompletträder bestellen, was das Angebot interessanter macht. Den doppelten Radsatz gibt es auch für den Swift Comfort+ X-ite, der zusätzlich zum Comfort-Modell eine Klimaautomatik, elektrisch verstellbare und anklappbare Außenspiegel, höhenverstellbare Sicherheitsgurte vorne und polierte Leichtmetallfelgen mitbringt. Der kostet als Sondermodell 22.190 Euro (regulär 22.450 Euro). Auf Wunsch ist der Suzuki Swift auch mit Allradantrieb oder mit stufenloser CVT-Automatik zu haben. Für Vortrieb sorgt stets ein 1,2 Liter großer Dreizylinder-Benziner mit 60 kW / 81 PS.
Der Suzuki Vitara X-ite baut auf der höchsten Ausstattungslinie Comfort+ auf. Einparksensoren auch vorne, polierte 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, das Panorama-Glasschiebedach und graue Sitzbezüge aus Mikrofasermaterial gehören hier zum Listenpreis von 31.250 Euro zur Serienausstattung. Als Sondermodell X-ite, zusätzlich mit Dekoren außen und innen, schwarzem Lack auf Dachreling, Türgriffen und Außenspiegelkappen sowie ebenfalls schwarzen 17-Zoll-Felgen kostet der Vitara mit Frontantrieb 28.990 Euro. Kunden sparen, im Vergleich der Listenpreise, also 2.260 Euro. Der Mildhybrid-Benziner mit 1,4 Litern Hubraum hat eine Leistung von 81 kW / 110 PS. Alternativ zum serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe kann man den Vitara X-ite auch mit Sechsstufen-Automatik für 31.540 Euro ordern. Beide Versionen fahren, wenn man weitere 2.500 Euro investiert, mit permanentem Allradantrieb vor.
Auch der Suzuki S-Cross nutzt den 110 PS starken Mildhybrid-Antrieb mit 48-Volt-System. Das 4,31 Meter lange Kompakt-SUV kostet in der höchsten Ausstattungslinie Comfort+ mit serienmäßigem Allradantrieb ab 37.690 Euro. Als X-ite mit Stickern, Einstiegsleisten, Kontrastdetails im Interieur, Metalliclackierung und schwarzen Felgen steht der S-Cross ab 34.490 Euro in der Preisliste, er ist als 2.950 Euro günstiger.
Fazit
Nach klassischem Sondermodell-Rezept mit Dekorstickern, Einstiegsleisten und Kontrastelementen im Innenraum hat Suzuki die X-ite-Sondermodelle für Swift, Vitara und S-Cross aufgelegt. Dazu gibt es einen Preisvorteil für Kunden, der beim Swift erst bei der Wahl des zusätzlichen Winterkomplettradsatzes greift.
Im Video: Langzeit-Test Suzuki Swift CVT