Mitsubishi Eclipse Sportback 2027

Mitsubishi Eclipse Sportback 2027 Nissan-Basis und Audi-Name für Elektro-Mitsubishi

3:15 Min.

Erste Fotos vom neuen Mitsubishi Eclipse Sportback.

Mitsubishi bringt in Nordamerika mit dem neuen Eclipse Sportback ein kompaktes Elektroauto auf den Markt. Nicht nur der Name, den in den 1990er-Jahren ein kleines Coupé und danach das SUV Eclipse Cross trug bzw. in den USA immer noch trägt, ist bekannt. Auch das Auto kennt man schon.

Leaf mit Facelift

Der neue Mitsubishi Eclipse Sportback basiert auf dem Nissan Leaf. Beide Marken sind in einer Allianz verbunden und arbeiten eng zusammen. Leichte Änderungen am Design genügen, um das Elektroauto optisch vom Bruder zu differenzieren und auch zur Eingliederung ins Mitsubishi-Modellprogramm. Der vordere Stoßfänger ist voluminöser, oben wird er von einer Leiste mit dem Drei-Diamantern-Logo begrenzt. Die bestehende Scheinwerfer-Form des Leaf zeigt mit geänderten LED-Signaturen für das Tagfahrlicht einen eigenen Charakter. In der Profilansicht fallen die silbernen Dekorleisten über den Seitenfenstern und an den C-Säulen auf. Auch am Heck zeigt der Eclipse Sportback einen andere Stoßfänger, die charakteristische Abrisskante des Leaf unter der Heckscheibe bleibt. Die schwarze Maske zwischen den Rückleuchten fällt, im Vergleich zum Nissan, schmaler aus. Der Mitsubishi-Markenschriftzug steht auf einer in Wagenfarbe lackierten Fläche. Außerdem gibt es eigenständig gestaltete Leichtmetallfelgen. Fotos vom Innenraum wurden noch nicht gezeigt, das Cockpit dürfte aber bis auf der Logo auf dem Lenkrad und die Infotainment-Grafiken unverändert bleiben.

Mitsubishi Motors USA verrät noch keine technischen Daten. Es reicht aber ein Blick zum Nissan Leaf, um zu wissen: Wahlweise wird es einen Akku mit 52 oder 75 kWh Speicherkapazität, der Elektromotor leistet 130 kW (177 PS) bzw., in Verbindung mit der größeren Batterie, 160 kW (218 PS).

Der Name Sportback dürfte bei Audi-Fans für Verwunderung sorgen: Die Ingolstädter nutzen ihn doch seit langer Zeit für den kompakten A3? Tatsächlich gab es schon früher die Genehmigung für Mitsubishi, die Bezeichnung ebenfalls zu verwenden. Von 2008 bis 2017 wurde der Lancer Sportback als Fließheckvariante der kompakten Limousine verkauft. Bei uns in Europa und somit auch in Deutschland wird es den Mitsubishi Eclipse Sportback nicht geben. Hier setzen die Japaner auf eine Kooperation mit Renault, zusätzlich zum importierten Outlander Plug-in Hybrid. Noch ganz neu auf dem Markt ist der elektrische Eclipse Cross, der auf dem Renault Scenic basiert.

Fazit

Mitsubishi nutzt den neuen Nissan Leaf als Basis für den elektrischen Eclipse Sportback, der in Nordamerika auf den Markt kommen wird. In Europa stellt auch weiterhin der bekannte Eclipse Cross das Elektro-Angebot der Marke dar. Auch er nutzt ein Modell eines Allianzpartners als Grundlage, in diesem Fall ist es der Renault Scenic.

Im Video: Mitsubishi Eclipse Cross

Text: Bernd Conrad
Bilder: Hersteller (6), Bernd Conrad